
Schrift über dem Eingang:
CIMETIERE MILITAIRE D`HAGENBACH
GLOIRE ET HONNEUR AUX MORTS POUR LA PATRIE

Im Gefangenenlager Haltingen verstarben in der ersten Hälfte des Jahres 1917 54 kriegsgefangene rumänische Soldaten an einer schweren, fieberhaften Darmerkrankung. Ihre letzte Ruhestätte fanden die verstorbenen Rumänen auf einem separat ausgewiesenen Friedhof, dem "Rumänenfriedhof" westlich der Ortschaft Haltingen.


Bei der Kirche befand sich während des Krieges ein Soldatenfriedhof des Landwehr-Infanterie-Regiments N° 126.
Angelegt wurde der Friedhof nach dem verlustreichen Sturmangriff vom 22.02.1916 auf das Schönholz westlich von Heidweiler. Insgesamt waren hier 95 Mann begraben. Der Friedhof wurde nach dem Krieg aufgelöst, die Toten auf den Militärfriedhof bei Illfurth umgebettet. Siehe auch Sturmangriff auf das Schönholz - Februar 1916 und Oberstleutnant Emil Ströhlin und der Sturmangriff auf das Schönholz, Februar 1916.


