Bei der Kirche befand sich während des Krieges ein Soldatenfriedhof des Landwehr-Infanterie-Regiments N° 126.
Angelegt wurde der Friedhof nach dem verlustreichen Sturmangriff vom 22.02.1916 auf das Schönholz westlich von Heidweiler. Insgesamt waren hier 95 Mann begraben. Der Friedhof wurde nach dem Krieg aufgelöst, die Toten auf den Militärfriedhof bei Illfurth umgebettet. Siehe auch Sturmangriff auf das Schönholz - Februar 1916 und Oberstleutnant Emil Ströhlin und der Sturmangriff auf das Schönholz, Februar 1916.

Auf den vordersten Grabkreuzen sind acht Namen lesbar. Diese Angaben konnten in der folgenden Tabelle durch Daten aus Gräber- und Verlustlisten ergänzt werden (Name, Dienstgrad, Truppenteil, geboren, Todestag, Grab-Nr. in Illfurth):
BLATTER Friedrich, Schütze, M.G.K. 404, Dudweiler-Saarbrücken, +22.02.1916, 189, Block 3
MÜLLER Paul, Armierungssoldat, 4./Arm.Btl. 70, +20.02.1916, 184, Block 3
MÜLLER Gottlob, Gefreiter, 6./Ldw.J.R. 126, +27.02.1916, 183, Block 3
HAUGER Julius, Armierungssoldat, 3./Arm.Btl. 70, Aasen bei Villingen, +30.03.1916, 188, Block 3
REIN Wilhelm, Landsturmmann, 11./L.J.R. 126, Bernhausen bei Stuttgart, +09.03.1916, 181, Block 3
REITZE Anselm, Gefreiter, 1./L.J.R. 126, *01.09.1883 in Irrendorf bei Tuttlingen, +03.04.1916, 176, Block 3
PROSS Paul, Pionier, M.W.Kp. 307, +26.02.1916, 179, Block 3
SICKINGER Friedrich, Wehrmann, 8./L.J.R. 126, *22.04.1876 in Heimerdingen bei Leonberg, +23.02.1916, 185, Block 3
Mit dem Gefr. Anselm Reitze starben am 03.04.1916 durch Volltreffer in einem Schützengraben im Schönholz eine Regimentsordonnanz,Pionier-Vizefw. Hofmann, Hauptmann von Knesebeck und der Regiments-Kommandeur des L.J.R. 126, Oberstleutnant Emil Ströhlin.