Grabsteine von Angehörigen des Sturmbataillons 16 der Armee-Abteilung B

Wintersweiler: Grabstein für die sechs Soldaten der 3. Sturm-Kompanie welche am 25.4.1917 bei einem Sprengstoffunglück ums Leben kamen.
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Bischoffingen: Grabsteine von drei Angehörigen der 2. Württembergischen Sturm Kompanie.
Texte der Steine:
Links: Gefreiter Georg Frant, 2. Württ. Sturm-Komp. Sturm Batl. 16, geboren 15.6.1889 in Überlingen, gefallen 3.1.1918
Mitte: Grenadier Klemens Simon, 2. Württ. Sturm-Komp. Sturm Batl. 16, geboren 16.7.1895 in Rammingen, gefallen 5.9.1918
Rechts: Uffz Eberhard Mayer, 2. Württ. Sturm-Komp. Sturm Batl. 16, geboren 11.4.1892 in Bodelshausen, gefallen 28.10.1918 bei Wattweiler.
Der Friedhof auf der Seite des Volksbund Deutsche Kriegsgräber e.V.

Auf dem offiziellen deutschen Soldatenfriedhof ruhen 8908 Gefallene, hauptsächlich Opfer der Vogesenfront mit den Kämpfen um den Hartmannsweilerkopf, wobei auch hier viele der Gefallenen aus den umliegenden, kleinen Friedhöfen hierher umgebettet wurden, um die Pflege zu erleichtern.
Gegenüber dem heutigen Friedhof befand sich während des Krieges ein kleiner Militärfriedhof.
Reste der Umfassungsmauer und ein wuchtiges Kreuz auf einem Steinsockel sind heute noch vorhanden.

An einem Mauerrest gibt eine Inschrift Auskunft über die Anlage:
"Erbaut von der Landwehr Sanitäts-Kompanie 34, 15.3. - 10.6.1916"

In der Kirche von Courtavon befand sich damals ein Militärlazarett.
