Im Rathaus von Ensisheim war während des Krieges ein Lazarett untergebracht in dem die Verwundetet der nahen Front behandelt wurden. Die im Lazarett Verstorbenen wurden auf dem "Ehrenfriedhof" vor der Stadt begraben. Der Friedhof war von einer hohen Mauer umgeben. Durch das Eingangsportal, welches von zwei Soldaten flankiert wurde, gelangte man durch eine Baumallee zu einem lebensgrossen Engel im hinteren Bereich des Friedhofs. 

Von der ganzen Anlage ist heute lediglich noch ein Mauerrest und der stark zerstörte Engel vorhanden.

Einzelgräber: Zu erkennen die Namen "Pflieger" und "Rohs".

Der heute noch vorhandene Rest der Friedhofsmauer.

Die Inschriften an der Friedhofsmauer bezeichnen die Orte, an denen die Soldaten verwundet wurden bzw. gefallen sind. Sie wurden dann auf dem entsprechenden Gräberfeld beerdigt. Die Inschrift "Sandgrubenkopf" ist heute nicht mehr vorhanden:

Der stark beschädigte Engel steht heute ausserhalb der Stadtmauern an einem abgelegenen Ort:

Die alten Bilder von Damals wurden uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von "Les Amis du Hartmannsweilerkopf".